Gemeinsam gegen Rassismus und Fremdenhass

In Hanau hat sich erneut die hässliche Fratze von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gezeigt. Der Terroranschlag steht in einer traurigen Tradition des jahrelangen Tötens des NSU, des antisemitischen Anschlags von Halle aber auch des alltäglichen Rassismus, der immer wieder zuschlägt. Unsere Gedanken sind bei den Opfern des rassistischen und rechtsextremen Attentats in Hanau. Wir hoffen, dass die Familien sowie die Freundinnen und Freunde der Opfer die Kraft finden, diese schreckliche Tat zu überstehen. Ebenso wünschen wir den Verletzten eine baldige und vollständige Genesung.

Der Anschlag ist mehr gewesen als ein Angriff auf unschuldige Mitmenschen. Er ist ebenfalls ein Angriff auf unsere Kultur des offenen Zusammenlebens.

Auch in Kelsterbach haben wir die Verpflichtung, entschieden gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung vorzugehen. Wir wenden uns entschieden gegen Vorfälle, bei denen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer Lebensart beschimpft und bedroht werden. Sogar jüngste Kinder werden bereits Opfer fremdenfeindlicher Beschimpfungen. Während dies für die Täter unbedenklich sein mag, hinterlässt es bei den Opfern Spuren.

Wer hierzu schweigt oder verharmlost, stimmt zu und stellt sich auf die Seite der Täter.

Christian Hufgard, Manfred Ockel, Frank Wiegand

Gemeinsam gegen Rassismus und Fremdenhass
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