Über mich

Politik aus Leidenschaft

Vor einigen Jahren wurde ich Mitglied des Turnrats der Turngemeinde Bornheim. Die TG ist einer der größten Sportvereine in ganz Deutschland. Im Turnrat habe ich dann das erste Mal gelernt, wie ein Sportverein wirklich funktioniert und was in nach vorne bringt. Natürlich gehören dazu viele ehrenamtliche Übungsleiter:innen und allerlei helfende Hände bei Vereinsfesten, aber ganz wichtig ist auch der „Kopf“ eines Vereins.

Als ich Peter Völker, den „ewigen Vorsitzenden“ des Vereins kennenlernen durfte wurde mir klar, dass ich auch mehr tun muss. Ich begann mich politisch zu engagieren. Im Laufe der Zeit traf ich auf viele Spitzenpolitiker. Von der damaligen Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth über Gerold Reichenbach, Christiane Böhm und Tarek Al-Wazir bis hin zu Roland Koch. In vielen Gesprächen mit Politkern der verschiedenen Parteien wurde mir eines klar: Solange man auf menschlicher Ebene fair bleibt, kann man sich inhaltlich „bis aufs Blut“ auseinandersetzen.

Diese Leidenschaft habe ich mir zu eigen gemacht. Vor der Rodung des Kelsterbacher Waldes lernte ich dann einige Mitglieder der WIK kennen und entdeckte dort die gleiche Begeisterung und den Willen, für Kelsterbach und seiner Bewohnern:innen alles zu geben. Lange bevor ich dann für die WIK kandidierte besuchte ich die Fraktionssitzungen, die alle öffentlich abgehalten werden. Ich lernte sehr viel über die Kelsterbacher Politik und die Akteure hier in unserer Stadt. Darüber liessen sich Bücher füllen…

Diese Leidenschaft werde ich als Bürgermeister aller Kelsterbacher Bürgerinnen und Bürger dafür einsetzen, unsere Stadt zu einer lebens- und liebenswerteren Stadt zu machen. Denn – davon bin ich fest überzeugt – Kelsterbach kann mehr!

Familie und Freizeit

Ganz besonders liegt mir meine Familie am Herzen, mit der ich seit über einem Jahrzehnt in Kelsterbach lebe. Mit meinen beiden Jungs baue ich eigene Lego-Technik-Modelle, spiele mit ihnen Tischkicker oder – seit neustem – Videospiele. Gesellschafts- und Kartenspiele gehören bei uns fest zum Programm.

Gemeinsam mit meinem größeren Sohn habe ich dieses Jahr das zweite Mal das Deutsche Sportabzeichen in Gold errungen. 2020 gelang es mir sogar in den vier Bereichen „Ausdauer“, „Kraft“, „Schnelligkeit“ und „Koordination“ Gold zu erreichen. (An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an die Ehrenamtlichen vom TuS, die teilweise seit Jahrzehnten die Prüfungen für das Sportabzeichen abnehmen!)

Seit Herbst 2019 unterrichte ich eine kleine Gruppe von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der philippinischen Kampfkunst „Modern Arnis“. Hier ein ganz kurzen Teaser. Gefilmt wurden die Szenen bei einem Auftritt bei der Übergabe der Sportabzeichens Anfang 2020.

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Und wenn dann noch ein wenig Zeit bleibt, erstelle ich mithilfe diverse elektronischer Instrumente Musik.

Mein größter Erfolg

Fragt man mich nach meinem größten Erfolg, ist das natürlich meine Familie. Aber auch ansonsten habe ich schon einige Dinge in meinem Leben erreicht, auf die ich sehr stolz bin. Zwei Projekte waren besonders „groß“ – beides waren keine „Einzelkämpferleistungen“ sondern das Ergebnis einer großartigen Team-Arbeit.

Das oben schon erwähnte Freifunk-Netz auf dem Hessentag war definitiv ein großer Erfolg – aber auch ein sehr vergänglicher. Was dagegen einen bleibenderen Eindruck hinterlassen hat was das Projekt „Kinder wollen Singen“.

Vor über einem Jahrzehnt habe ich als Vorsitzender eines gemeinnützigen Vereins zu einer Spendensammlung aufgerufen. Unser Ziel: Für jeden Kindergarten in Deutschland mindestens ein Buch mit Musik zu drucken, aus dem ohne Angst vor der GEMA gesungen uns kopiert werden darf.

Nach wenigen Wochen hatten wir Spenden in Höhe von über 40.000 Euro erhalten und wir konnten uns an den Druck machen. Über das Projekte wurde dann am Ende sogar in Zeitungen in Österreich berichtet.

Vereine

Schon als kleines Kind war ich immer in einem Verein aktiv. Los ging es mir Turnen, später wurden daraus Basketball, Handball und Volleyball. Wo auch immer ich gewohnt habe, bevor ich in Kelsterbach „seßhaft“ wurde, habe ich mir einen Verein gesucht. In Frankfurt lernte ich dann die Kampfkünste lieben. Los ging es mit „Modern Arnis“, danach kam dann für ein gutes Jahr noch Ninjitsu dazu.

Ich habe drei Vereine gegründet. Der erste war der gemeinnützige Musikpiraten e.V., mit dem ich auch das Liederbücher-Projekt als Vorsitzender umgesetzt habe. Dazu kommen dann zwei Freifunk-Vereine. Einmal „Freifunk Kelsterbach“, der als Vorläufer für „Freifunk Kreis Groß-Gerau“ gedient hat.

Hier in Kelsterbach bin ich Mitglied beim TuS Kelsterbach und bei der DLRG.